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Jahresrückblick 2009

 

Dezember: Zeitreise nach Bethlehem - Krippenspiel

 

ein Beitrag von Silvia Zimmermann

 

Auch heuer war unsere Krippenspielaufführung in der LLA Weitau und in der Christuskirche Kitzbühel wieder ein Höhepunkt in der Adventszeit. 35 Theater begeisterte Kinder und Jugendliche von 4 bis 14 Jahre aus dem ganzen Bezirk zeigten mit viel Engagement und Herz in diesem von Petra Prohaska und Silvia Zimmermann eigens geschriebenen Krippenspiel was Weihnachten bedeuten kann.

Durch den Tanz der Engel wurden zwei Jugendliche nach Bethlehem in die Welt von damals versetzt und versuchten alles, damit Josef und Maria doch eine würdige Unterkunft erhalten sollten. Zum Schluss stellte sich jedoch heraus - wichtig ist nicht, wo Jesus geboren wurde, ob in einer komfortablen Herberge oder in einem einfachen Stall, Jesus kam zu allen Menschen und so kann das Wunder von Bethlehem auch heute noch in jedem von uns und überall geschehen.

Wir bedanken uns bei der LLA Weitau, der Volksschule St. Johann und bei Herrn Martin Schwaighofer von den Kitzbüheler Werkstättten für die freundliche Unterstützung und bei allen Mitwirkenden für diese besondere Adventsfreude.

 

    Foto von unserem Krippenspiel 2009

 

Oasen im Advent

ein Rückblick von Rosita Albrecht  

Für viele von uns ist die Adventszeit die schönste Zeit des Jahres, besonders in unserer winterlichen Landschaft. Die Natur ruht, aber bei uns Menschen herrschen oft Stress und Hektik. Daher haben wir auch heuer wieder  zu den drei Oasen im Advent eingeladen. Jeweils donnerstags um 19 Uhr trafen wir uns in der ev. Christuskirche, um bei Musik und besinnlichen Texten innezuhalten. Insgesamt folgten ca. 100 Personen dieser Veranstaltungsreihe.
03.12.     Arienabend mit Armin Nshanian/Klavier und Greta Erharter -Sargsyan/Klavier
10.12.     Singkreis Oberndorf unter der Leitung von Artur Huber, adventliche Lieder
17.12.    "Brückenschlag" - Musik aus allen Richtungen;
                Johannes Gasteiger (Kontrabas); Anti Reiter (Posaune); Martin Mallaun (Zither, Flöte)

Die Evangelische Pfarrgemeinde dankt allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Adventsingen mit Sandra Gmeiner

ein Beitrag von Peter Zimmermann

Zum besinnlichen Adventsingen mit Sandra Gmeiner gesellten sich jung und alt und verbrachten zwei gemütliche Stunden mit weihnachtlichen Liedern, Keksen und heiteren Adventgeschichten. Herzlicher Dank an Sandra für die liebevolle Gestaltung.

 

Oktober: meditative Auszeit-Wanderung

 

ein Beitrag von Peter Zimmermann
 

Mittlerweile  ist es schon eine liebgewordene Tradition, dass wir uns im Herbst zu einer gemeinsamen meditativen Wanderung (heuer bereits zum achten Mal) unmittelbar nach dem Sonntagsgottesdienst begeben,  um eine Auszeit vom Alltag zu nehmen und im Glauben auch in Bewegung zu sein. Heuer wanderten und meditierten wir unter dem Slogan: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln, Psalm 23.

 

Unser Wanderführer Kurator-Stv. Engelbert Prohaska führte uns nach Jochberg zum Sintersbacher-Wasserfall, ein Naturjuwel direkt vor unserer Haustüre.  Ein Fönsturm zu Wochenmitte lies den knietiefen Schnee rechtzeitig schmelzen und Engelbert beseitigte die abgebrochenen Baumwipfel am Steig persönlich einen Tag vorher, sodass wir bei zeitweisem Sonnenstrahl ein tolles, gemeinsames  Naturerlebnis im alpinen Gelände genießen konnten.

 

Silvia Zimmermann inspirierte uns mit besinnlichen und teilweise heiteren Texten und Aktionen zum Nachdenken. Spannend fand ich eine Aktion, bei der man sich selbst eine Postkarte mit Gedanken von seiner Auszeit schreiben konnte - diese Karte wurde ein paar Tage später allen TeilnehmerInnen zugesandt.

 

Die Evangelische Pfarrgemeinde Kitzbühel dankt den beiden Organisatoren Wanderführer Engelbert Prohaska und Dipl. Päd. Silvia Zimmermann für die stimmungsvolle Veranstaltung.

 

Oktober: Kücheneinweihung mit Kürbisherbstfest

 

ein Beitrag von Peter Zimmermann

 

Endlich ist es soweit - unsere neue Küche im Jugendraum wurde erstmalig genutzt. Am Freitag den 23. Oktober wurden mit den Kindern  lustige Kürbisgesichter geschnitzt und anschließend gab es ein gemeinsames Kürbissuppenessen für Jung und Alt im Jugendraum. Pfrn. Hendrich dankte dem Ehepaar Dittrich für ihren Einsatz bei den Renovierungsarbeiten sehr herzlich. Dank erging auch an Riky Ventola für die Organisation des Kübisfestes.

 

Oktober: Gerhard Schöne Konzert in der Christuskirche Salzburg

 

ein Beitrag von Peter Zimmermann

Eine sechsköpfige Gruppe aus unserer Pfarrgemeinde nutze die einmalige Gelegenheit einen der bekanntesten deutschsprachigen Liedermacher und Musiker bei seiner erste Österreichtournee live zu erleben - Gerhard Schöne war auf Einladung der Evangelischen Jugend Salzburg-Tirol vom Burgenland über Oberösterreich nach Salzburg und Tirol unterwegs und begeisterte bei mehreren Auftritten seine ZuhörerInnen.
Wir waren bei dem Konzert in der Christuskirche Salzburg mit dabei und waren sehr beeindruckt wie der Musiker es verstand  junge und alte Menschen durch seine Geschichten und Lieder zu berühren, ins Staunen und Träumen zu versetzen.
Eins ist sicher: es war ein unvergessliches Musikerlebnis.


 

September: Nachwahl ins Presbyterium

 


Bei unserer Gemeindevertretersitzung Anfang September wurde Mag. Mia Repo und Werner Nessizius in das Presbyterium neu nachgewählt. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

 

 

 

 

 

 

August: zweitägiges Wanderprojekt -  ZEIT FÜR MICH - NÄHER BEI GOTT


ein Beitrag von Barbara Kleinlercher

Ein Bergerlebnis der besonderen Art bot uns Engelbert Prohaska im Gebiet der Kürsinger Hütte (2558m) im Salzburger Pinzgau.

Das erste Etappenziel durch das "Obere Sulzbachtal" hinauf zur Hütte erreichte unsere 10-köpfige Gruppe ohne Mühe und sehr beeindruckt von der Schönheit der Hochgebirgswelt ringsherum.

Nach gutem Essen und gemütlichem Hüttenzauber erwarteten wir voller Vorfreude, dass Engelbert am nächsten Morgen um 5 Uhr an unsere Zimmertüren klopfen würde, wäre doch der 3291 m hohe Keeskogel mit versprochenem herrlichen Ausblick auf die Welt der Dreitausender die Krönung des Projektes gewesen. Aber anstatt Engelbert klopften dicke Regentropfen an unsere Fenster! An einen Gipfelsturm war leider nicht zu denken, so wagten wir zumindest eine kleine Tour hinauf zum Gletscher und zu den Steinböcken. Ein greller Blitz jedoch mit fast gleichzeitigem Donner zwang uns zuerst im wahrsten Sinne des Wortes in die Knie und dann zur Rückkehr zur Schutzhütte, wo wir wieder viel "Zeit für uns" hatten - und wir genossen sie.

Engelbert wiederum erkundete in dieser Zeit den neu errichteten Steig von der Hütte hinab zum Gletschersee, den er uns dann als Ausgleich für das entgangene Gipfelerlebnis bieten wollte.

Und in dieser Wand habe ich "Gott ganz besonders nahe" gefühlt, nicht zuletzt in der Gestalt unseres lieben Engelbert, der uns alle sicher über die 300 m hohe Felswand hinunterführte.

Der klare Gletschersee am Fuß der Wand mit darin treibenden Eisbergen, der tobende Gletscherbach, diese Urgewalt der Natur, alles unvergessliche Eindrücke!

Die ganz Unerschrockenen, darunter auch Maxi, mit 11 Jahren der Jüngste der Truppe, brausten noch mit den mitgebrachten Mountainbikes das teils steile Sulzbachtal hinaus zum letzten Einkehrschwung, die Normalverbraucher folgten per Taxi.

Tief beeindruckt von der grandiosen Bergwelt der Dreitausender, beglückt von der netten Bergkameradengemeinschaft und der einfühlsamen Betreuung unseres Führers und in der Hoffnung auf weitere Projekte dieser Art kehrte ein Jeder wieder in seinen Alltag zurück.

Danke, Engelbert!!
 

 

August: 1809 – 1989 - 2009  - Eine kritische Perspektive


200 Jahre Bergisel–Schlacht  -  20 Jahre Leipziger Montagsdemonstrationen

ein Beitrag von Günther Dichatschek

Mit einem Vortrag von Pfarrer i. R. Michael Wohlfarth in der Evangelischen Christuskirche Kitzbühel in Anwesenheit von Bürgermeister Dr. Klaus Winkler versuchte das „Evangelische Bildungswerk in Tirol“ am 5. August 2009 die markanten Ereignisse des Jubiläumsjahres 1809 und des Erinnerns an die Leipziger Montagsdemonstrationen 1989 aufzuarbeiten. Markante Zeitzeugin für das Jahr 1989 war Margard Wohlfarth, Gattin des Referenten und ehemalige Staatssekretärin im Ministerium für Familien und Frauen in der ersten frei gewählten DDR-Regierung.
Das Beispiel Andreas Hofer und die Erhebung Tirols 1809 zeigt die starke Neigung der Landesgeschichtsschreibung zur Heldenverehrung und Mythenbildung. Helden und ihre Taten sind in der alltäglichen Beschreibung Wunschvorstellungen, die in die Vergangenheit projiziert werden. Dies gilt auch für Andreas Hofer und die Erhebung 1809. In der Rezeption der Ereignisse zeigen sich vier Elemente des katholisch-konservativen Denkens: Landesrechte, Treue zum Kaiser, Landesverteidigung und katholischer Glaube. Mit der Überhöhung als Märtyrer nach der Erschießung in Mantua 1810 entwickelte sich in der Folge Andreas Hofer vom Aufständischen zum patriotischen Helden.Die einsetzende Denkmalkultur - auch in den Gedenkfeiern 1909, 1959 und 1984 - verstärkte diesen Mythos. 2009 sollte sich nun mit dem Motto „Vergangenheit trifft Zukunft“ eine Analyse dieses Mythos und der verschiedenen Geschichtsbetrachtungen ergeben. Was bedeutet die Erhebung 1809 für das heutige Tirol? Wie steht es um die Identität Tirols 2009? Sind Begriffe wie Glaube, Heimat, Vaterland, Identität und Freiheit heute tragende Prinzipien für und in Tirol? Angesichts eines immer sich näher rückenden Europas in Form der Europäischen Union ergeben sich hier eine Reihe neuer Fragen für Tirol und den Alpenraum, die den heutigen Bedürfnissen zu entsprechen und zu beantworten sind.
Elemente einer friedlichen Revolution 1989 waren die Leipziger Montagsdemonstrationen und letztlich der Wende in der DDR mit weitreichenden Folgen für Europa. Im Herbst 1989 fanden auch in anderen Städten regelmäßige Demonstrationen statt. Mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ protestierte man gegen die politischen Verhältnisse. In Leipzig schlossen sich die Demonstrationen an die Friedensgebete in der Nikolaikirche an. Besonderen Anteil am friedlichen Verlauf hatte das besonnene Verhalten des Pfarrers der Nikolaikirche Christian Führer und von Superintendent Friedrich Magirius sowie von Landesbischof Dr. Johannes Hempel. Eindringlich schilderten Michael und Margard Wohlfarth die Situation, die Leipziger Demonstrationen und die Rolle der Evangelischen Kirche in der DDR. Als langjähriger Jugendpfarrer und Seelsorger war er letztlich in die Ereignisse miteinbezogen.

 

Juli: Nachruf für Helen Wieser     ein Beitrag von Lektorin Gertraud Rief

Die Evangelische Pfarrgemeinde Kitzbühel hat einen schmerzlichen Verlust zu beklagen. Helen Wieser, die das Geschehen in und um die Pfarrgemeinde durch vier Jahrzehnte wesentlich mitgeprägt hat, starb nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren.
Frau Wieser bekleidete wichtige Funktionen innerhalb der Pfarrgemeinde, so war sie Presbyterin, Leiterin des Frauen- und Besuchskreises, Mitbegründerin des Chores, und kümmerte sich um Vieles rund um die Kirche immer ehrenamtlich. Sie war stets eine verlässliche Mitarbeiterin und einfallsreiche Mitgestalterin. Mit ihrem trockenen, englischen Humor trug sie oft zu heiteren Begebenheiten und guter Stimmung bei.
Helen Wieser trug ihr Christentum nicht auf den Lippen, sondern im Herzen, aber sie hat für sich das Wesentliche verinnerlicht, nämlich, dass Christ sein gleich zu setzen ist mit Mensch sein. Für sie war klar, dass nicht der Gedanke, sondern die Verantwortungsbereitschaft der Ursprung allen Tuns ist.
Neben den verschiedenen Aufgaben gehörte Frau Wieser auch seit vielen Jahren dem Kaffeehausdamenteam im Altenwohnheim der Stadt Kitzbühel an und betreute liebevoll und regelmäßig die ältere Generation.
Anlässlich der Beerdigung, die unter großer Teilnahme der Bevölkerung am Sa., den 1.8. stattfand, konnten die Kinder und Enkelkinder von Helen Wieser die große Wertschätzung, die ihr entgegengebracht wurde, spüren.
Die Evangelische Pfarrgemeinde wird Frau Helen Wieser stets in großer Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Juni: Heart Attack – auftanken – sp(i)rit für’s Leben Juni 2009 

Jugendgottesdienst - ein Rückblick von Silvia und Peter Zimmermann

Unter diesem Slogan feierte die Evangelische Pfarrgemeinde Kitzbühel gemeinsam mit dem diözesanen Jugendreferenten Oliver Binder am Freitag, den 19. Juni in der evangelischen Christuskirche Kitzbühel  einen beschwingten Jugendgottesdienst. Beeindruckend wie offen die Jugendlichen mit den Gesprächsinputs (Bibelsprüche und Lebensmottos auf der Wäscheleine) und den vier kreativen Gebetsstationen umgingen. So konnte bei moderner Livemusik (einer Jugendband die extra aus Innsbruck anreiste), einem lustigen und hintergründigen Sketch („talk t(w)o you“ - von unseren Jugendlichen selbstinszeniertes Stehgreiftheater) und kleinem Buffet und Knabbereien eine besondere Stimmung während und nach dem Gottesdienst aufkommen – gemeinsam wurde gesungen, gelacht und Dialoge geführt und mit einer eindrucksvollen Predigt spirit für`s Leben getankt. Besonderer Dank gebührt dem Vorbereitungsteam und allen Beteiligten.

 

 

Juni: Kirchenführer

Evangelische Kirchen in Salzburg und Tirol

sichtbar . erlebbar ab sofort im Pfarrbüro erhältlich

 

Die Superintendentur hat mit Unterstützung aller Pfarrgemeinden der Diözese ein Buch mit dem Titel "Evangelische Kirchen in Salzburg und Tirol - sichtbar . erlebbar" herausgebracht. In diesem Buch werden alle evangelischen Kirchen in Salzburg und Nordtirol vorgestellt. Diese sind so vielflältig wie die Menschen in unserer Diözese: geprägt durch die Diaspora, durch unterschiedliche Traditionen derer, die sich diese Kirchen wünschten und sie bauten: Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg, Menschen des Wirtschaftswunders in den 60er und 70er Jahren des 20.Jahrhunderts,oder - die die Christuskirchen in Salzburg und Innsbruck - Menschen, die einer lang ersehnten Freiheit nach Jahrhunderten der Unterdrückung Ausdruck verleihen wollten.

Sie erfahren in diesem Buch deren Geschichte, Architektur, was es an besonderen künstlerischen Werken zu entdecken gibt oder wo interessante Orgeln sind. Ein Ortsplan erleichtert das Auffinden der jeweiligen Kirche. Auch die Gottesdienstzeiten finden Sie. Die reich Bebilderung gibt einen guten Eindruck der jeweiligen Kirche.

Darüberhinaus gibt es einige Ausflugstipps mit evangelischem Bezug, wie z.Bsp. eine Wanderung auf den Predigtstuhl bei Hallein, die Entrische Höhle im Gasteinertal oder ein Ausflug ins Zillertal.

Ein Serviceteil gibt einen schnellen Überblick, wo sich über die Pfarrgemeinden hinaus evangelsiches Leben äußert. Es erstaunt, in wie vielen Bereichen es stattfindet.

Das Buch hat ein handliches Format, sodass man es gut auf die Reise mitnehmen oder in den Rucksack packen kann. Es ist auch für unsere vielen Gäste aus dem In-und Ausland gedacht.

Das Buch ist eine Einladung evangelisches Leben in unserer Diözese Salzburg und Tirol zu entdecken, sich von Gottes gutem Geist auf diesen Entdeckungen begeistern zu lassen.

Lesen und entdecken Sie selbst: Das Buch können sie sich im Pfarrbüro oder nach dem nächsten Gottesdienst anschauen und auch gerne kaufen.

 

Theologischer Grundkurs in Wörgl 09      ein Rückblick von  Dr. Barbara Kleinlercher


Mit gemischten Gefühlen und mit dem Gedanken, religiöse Bildung gehöre wohl zur Allgemeinbildung, fuhr ich im Jänner 09 auf Empfehlung unserer Pfrn. Mag. Gundula Hendrich nach Wörgl. Und ich muss sagen, meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen:
An 5 Samstagen machten uns fünf hervorragende Referenten (allen voran unsere Superintendentin Mag. Luise Müller) mit den Themen Bibelgrundlagen, Glauben an Gott Vater, Sohn und Hl. Geist, Kirchengeschichte und Kirche heute vertraut.
Nach den Vorträgen fanden in unserer bunt zusammengewürfelten Gruppe von 23 Personen jeweils Gruppenarbeiten in einer sehr herzlichen und offenen Atmosphäre unter fachkundiger Anleitung statt.
Dieses Arbeiten und die vielfältigen "Studienergebnisse" haben mich am meisten fasziniert. Aber auch das gemeinsame Singen und den abschließenden feierlichen Abendmahlsgottesdienst habe ich sehr genossen. Über mein heute überreichtes "Diplom" freue ich mich mehr als über manch anderes Zeugnis.

Ich habe also viele neue Einsichten und eine große Bereicherung erfahren, habe für mich das Kursziel, bewusster und begeisterter evangelisch zu werden, erreicht und kann diesen Kurs wärmstens weiterempfehlen.

 

 

März: Weltgebetstag der Frauen      ein Rückblick von Sigrid Ebner
 

Wieder öffnete sich am ersten Freitag im März ein Fenster zur Welt und ließ uns die große ökumenische Gemeinschaft erfahren, die jedes Jahr Menschen in über 170 Ländern der Welt zum Gebet zusammenführt. Allein in Österreich trafen an diesem Abend Frauen, Männer und Kinder in 420 Orten zum WGT zusammen. So gab es auch heuer wieder gut besuchte Feiern in St. Johann, Kitzbühel und erstmals in Kirchberg. “In Christus sind wir viele Glieder aber ein  Leib” - dieses Thema wählten die Frauen aus Papua-Neuguinea für die Liturgie.
Die stimmungsvolle Feier in der Stadtpfarrkirche in Kitzbühel wurde musikalisch begleitet von der eindrucksvollen Trommelgruppe der Landesmusikschule Kitzbühel und dem Organisten Walter Höckner. Zum Ausklang gab es ein gemütliches Beisammensein bei einem von Uli Haselsberger und Luise Rupert zubereiteten typischen Essen aus Papua-Neuguinea im katholischen Pfarrhof in Kitzbühel.
Zwei Wochen später feierten bei uns in der evang. Christuskirche in Kitzbühel evangelische, katholische und muslimische Kinder den WGT der Kinder und setzten so wieder ein sichtbares Zeichen für ein Miteinander.

 

Jänner: Europäisches Jugendtreffen von Taizé in Brüssel

Auf dem Pilgerweg des Vertrauens auf der Erde   ein Rückblick von Anatol Bille

 

Über 40.000 Jugendliche (bis 35 J.) und ein paar Tausend Erwachsene als „Gäste“ der Jugendlichen haben vom 28. Dezember 2008 bis einschl. 2. Januar 2009 an diesem Treffen teilgenommen, einer von ihnen war Anatol Bille aus Brixen i. Th. von der Evang. Gemeinde in Kitzbühel.


In ganz Europa haben sich Jugendliche auf die gemeinsamen Tage vorbereitet; im deutschsprachigen Raum fanden im November, so auch in Kitzbühel, über 100 Abendgebete „Nacht der Lichter“ statt.
Es ist immer wieder erfrischend, erleben zu dürfen, wie soviel über- wiegend junge Menschen begeisternd im gemeinsamen Gebet mit Gesängen aus Taizé mitwirken.

 

 

Schneeschuhwanderung am 20. Dezember 2008     ein Rückblick von Peter Zimmermann

 

Es war eine „wunderbare“ Veranstaltung, ein Zitat von unserem Urlauber-seelsorger Pfarrer  Horst Drosihn – so wird mit wenigen Worten der Eindruck der mehr als 30 TeilnehmerInnen treffend zusammen gefasst, die trotz widriger Wettereinflüsse gemäß dem Motto der Veranstaltung „In der weihnachtlichen Stille schöpfen wir Kraft“ besinnliche Stunden am Vorabend des 4. Advents  bei einer Schneeschuhwanderung im Bereich Hochmoor Pass Thurn erleben konnten. Ganz großer Dank gebührt unserem Kuratorstellvertreter und Bergwanderführer Engelbert Prohaska für diese gelungene Veranstaltung, der uns durch die tief verschneite Winterlandschaft führte. Heiter, besinnliche Texte und Adventlieder begleiteten uns auf diesem Weg und ermöglichten uns etwas Ruhe in der vorweihnachtlichen Hektik.

 


Krippenspiel Dezember 2008

 Was ein Lächeln bewirken kann …             ein Rückblick von Katrin Zimmermann
 

Gute Laune, stimmungsvolle Bühnenkulisse, jede Menge Zuschauer und 35 motivierte kleine SchauspielerInnen - beste Voraussetzungen für das Krippenspiel der Evangelischen Pfarrgemeinde A. und H.B. Kitzbühel in der Landeslehranstalt Weitau. Auch dieses Jahr schafften es die jungen Darstellerinnen und Darstellern des Stückes wieder ein Lächeln auf die Gesichter der Leute zu zaubern und alle etwas nachdenklich zu stimmen, unter dem Motto: „Und trotzdem wird es Weihnachten“. Es gelang den Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen, dass jede und jeder einzelne einen Teil zur glücklichen Stimmung in dieser Zeit beitragen sollte, sei es nur ein freundliches Gesicht. Dank ergeht an alle die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Oasen im Advent - Musik und Dichtung Dezember 2008

ein Rückblick von Peter Zimmermann  

Aufgrund des großen Anklanges vom vergangenen Jahr entschloss sich die Evangelische Pfarrgemeinde Kitzbühel auch heuer wieder gemeinsam mit dem EBIT und dem neu gegründeten Kitzbüheler Kulturkreis eine Oasenreihe mit Musik und Dichtung im vorweihnachtlichen Trubel anzubieten. Insgesamt mehr als 100 Personen folgten an den beiden Veranstaltungsterminen den künstlerischen Leistungen und waren beeindruckt. Bei der ersten Oase verzauberte nicht nur das Duao Sargsyan (Greta Erharter-Sargsyan am Klavier und Narek Sargsyan an der Violine) die ZuhörerInnen insbesondere mit armenischen Volksweisen, sondern auch die Dichterin Frau Karin Rollinger beeindruckte mit ihren selbst verfassten Kurzgedichten und ausgewählten besinnlichen Texten. Am zweiten Termin standen „Zithardellen“ – Musik durch die Jahrhunderte vorgetragen von Martin Mallaun (Zither) und Johannes Gasteiger (Traversflöte) auf dem Programm, auch diese mit viel Applaus honorierte Musik wurde von besinnlichen Texten begleitet, vorgetragen vom Vorbereitungsteam Frau Rosita Albrecht, Silvia und Peter Zimmermann. Die Evangelische Pfarrgemeinde dankt allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

 

meditatives Kletterevent - Mauern erfahren – Öffnungen entdecken August 2008

 „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern.“ (Psalm 91,11)
 

ein Rückblick von Silvia und Peter Zimmermann

 

bzw. „dieser Weg wird kein leichter sein……“  - Unter diesem Motto fand bereits zum vierten Mal das „meditative Klettern“ der Evangelischen Pfarrgemeinde Kitzbühel statt, an dem 11 Jugendliche (6 Mädchen und 5 Burschen) so manchen Weg bzw. so manche Mauer gemeinsam überwinden mussten.

 

Mauern sind im Leben eines jeden einzelnen wichtig zum Schutz und zur notwendigen Begrenzung. Mauern, die aber nur ein- und aussperren, zwängen uns ein und erschweren so unser Miteinander. Gerade Jugendliche brauchen auf der einen Seite zur Sicherheit klare Grenzen, die aufgezeigt werden müssen, andererseits aber auch genügend Freiraum zum Wachsen, Reifen und zur Selbstfindung.

 

Bei dieser Veranstaltung ging es also weniger um die „sportliche Leistung“, wird von den verantwortlichen BetreuerInnen betont, sondern um das Überwinden von „Mauern“, dabei musste man immer wieder einmal über den „eigenen Schatten“ springen und sein Leben und seine Ängste den unmittelbaren Nächsten anvertrauen. (abseilen, sichern und kontrollieren / Partnercheck).

 

Durch das intensive Kletterprogramm (alpine Leitung: Hans, Mag. Harald und Dr. Herwig Nosko) und den interaktiven Kooperations- und Abenteuerspielen, sowie stärkende Andachtselemente (meditative Leitung: Silvia und Peter Zimmermann) wurden Zusammenhalt erlebt und Freundschaften geschlossen.

 

Als nächste Veranstaltung gibt es am Sonntag, den 28. September eine meditative Wanderung, im alpinen Gelände (in die Teufelsgasse bei Gasteig) für interessierte Wanderer aller Altersstufen.

 

 

Wald-Familien-Tag Juni 2008

ein Rückblick von Silvia und Peter Zimmermann
 

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Dieses Zitat von Martin Luther stand im Zeichen des Wald-Familien-Tages der Evangelischen Pfarrgemeinde Kitzbühel. Gemäß dem Motto gab es nach dem Themengottesdienst (der von unserem ehemaligen Gemeindepfarre Mag. Willi Thaler gehalten wurden - Predigt Waldtag)  auch eine Pflanzaktion vor der Kirche, bei der nicht nur ein Apfelbaum und Erinnerungsbäume des heurigen Konfirmandenjahrganges gesetzt wurden, sondern auch „Juwelen des Waldes“ - als künftige Farbtupfer zur Verschönerung des Pfarrgartens.

Ein buntes Informations- und Spielprogramm, um den Wald mit allen Sinnen zu entdecken, begeisterten die zahlreichen TeilnehmerInnen. Nach einer gemeinsamen Grilljause mit Lagerfeuer und Stockbrot vor der Kirche begab man sich auf eine anschließende Entdeckungsreise in den angenehm kühlen Wald und konnte dem heurigen Motto der Woche des Waldes entsprechend feststellen, dass unser Wald „mehrWert“ ist. Durch erlebnispädagogische Spielaktionen für Groß und Klein konnte die Phantasie beflügelt, die Sinne angeregt, Überraschendes, Spannendes, Wissenswertes und Unerwartetes bestaunt werden. Mitveranstalter dieser gelungen Aktion war das Evangelische Bildungswerk Tirol.


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